Catuaba-Tee

Catuaba

In der letzten Zeit erlangte eine neue Tee-Sorte recht große Beliebtheit. Es handelt sich dabei um den Catuaba-Tee. Dieser wird aus der Rinde des Catuaba-Baumes gewonnen. Der Baum ist mit der Coca-Pflanze verwandt. Seine Heimat sind der Norden Brasiliens, das Amazonasgebiet und andere Regionen des tropischen südamerikanischen Regenwaldes. Durch den vermehrten Verkauf der Baumrinde haben die Einwohner der Region eine gute Einnahmequelle gefunden. Möglicherweise trägt diese "sanfte Nutzung" der Regenwaldbäume, wie dem Catuaba, sogar etwas zur Erhaltung dieses einzigartigen Lebensraumes bei.

Bezogen werden kann Catuaba-Tee beispielsweise im Online-Shop Krautrausch.

Bei der Herstellung von Catuaba-Tee wird die innere Rinde des Baumes verwendet. Bei der Ernte von Catuaba wird diese in 10 - 15 Zentimeter breiten Streifen vom Stamm abgelöst und danach weiter verarbeitet. Der Baum wird bei der Rindenernte nicht beschädigt. Die Rinde wächst daraufhin wieder nach. Auch werden bei der nächsten Ernte andere Stellen des Baumes bearbeitet und die Rindenstücke dort herausgeschnitten. So muss kein Baum gefällt und vernichtet werden, nur um den Tee herstellen zu können.

Für die südamerikanischen Indianer, insbesondere die Ureinwohner vom Stamm der Tupi, ist der gute Geschmack und die belebende Wirkung der Rinde des Catuaba Baumes schon seit Jahrhunderten bekannt. Sie nutzten den Tee schon lange bei Stammesfesten und Riten.
"Avore Boa", den gute Baum, nennen die Indianer den Catuaba Baum. Dies spiegelt deutlich die Bedeutung der Pflanze für das Leben der Tupi wieder. Auch eine heilsame Wirkung wird Catuaba nachgesagt - vor allem wurde und wird er jedoch in der südamerikanischen, traditionellen Lebenswelt der Indianer als Aphrodisiakum benutzt. Seine potenzfördernde Wirkung nimmt dort einen sehr hohen Stellenwert ein. Nicht umsonst lautet eine bekannte Lebensweisheit in Brasilien: “Zeugt ein Mann bis zum 60. Lebensjahr ein Kind - war ER es, geschieht es danach - war es Catuaba”.

Neben dem Lapacho, der ebenfalls als Tee eingenommen wird, zählt Catuaba zu den beliebtesten Pflanzen in Südamerika.
Neben ihrem Stellenwert als potenzfördernde Pflanze besitzt Catuaba auch einen für Pflanzen ungewöhnlich hohen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Kalzium, Magnesium und Kalium sind einige der chemischen Elemente, die in bemerkenswerter Menge in Catuaba enthalten sind. Catuaba enthält jedoch kein Koffein. Der Geschmack zeichnet sich durch eine leicht rauchige Note aus. Nachdem Catuaba in der letzten Zeit außerhalb seiner Heimat immer mehr Freunde fand, haben den Tee auch zahlreiche deutsche Firmen und Teehäuser in ihr Angebot aufgenommen.

Die Wirkung des Catuaba-Tees soll erfrischend und belebend sein. Der Mensch fühlt sich munter und erholt. Mittlerweile wurde auch die Wirkung auf das sexuelle Empfinden analysiert. Chemische Institute analysierten, dass Catuaba wirklich eine stimulierende Wirkung auf die Sexualhormone hat. Diese entsteht durch Phytosterole, Stoffe, welche den Sexualhormonen ähneln, welche in der Pflanze vorkommen. So kann angenommen werden, dass es sich bei den südamerikanischen Legenden und Weisheiten um dieses Thema um keine Erfindungen handelt. Übrigens soll Catuaba nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen eine sexuell anregende Wirkung haben.
Weitere Analysen ergaben, dass Catuaba das Nervensystem anregt und die Durchblutung steigert. Catuaba wirkt sogar krampflösend und kann den Magen beruhigen.

Heute ist Catuaba in Brasilien und anderen südamerikanische Ländern Bestandteil vieler Erfrischungsgetränke. In Europa schickt sich die Pflanze zuerst einmal an, als Tee entdeckt zu werden.


----------------------------------------------------------------
Diese Angaben dienen rein informativen Zwecken.
Es besteht keinerlei Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
----------------------------------------------------------------